C&A Foundation und Fondo Semillas erneuern ihre Partnerschaft

 

Die Unterstützung von Basisorganisationen zur Förderung besserer Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in Mexiko wird mit der Partnerschaft zwischen C&A Foundation und Fondo Semillas verlängert.

C&A Foundation und Fondo Semillas kündigen die zweite Phase ihrer im Jahr 2016 eingeleiteten Partnerschaft an und setzen damit ihre Bemühungen um bessere Arbeitsbedingungen für Frauen in der Bekleidungsindustrie in Mexiko fort. Durch diese Partnerschaft sorgt Fondo Semillas für die Finanzierung, Beratung und Sichtbarkeit von Basisorganisationen.

Mit 28 Jahren Erfahrung bei der Unterstützung von Frauengruppen auf nationaler Ebene sind wir von Fondo Semillas der festen Überzeugung, dass die führende Rolle der Basisorganisationen entscheidend ist, um einen dauerhaften sozialen Wandel zu bewirken. Daher unterstützen wir diese Kollektive, damit sie allmählich Hindernisse wie etwa fehlende strategische Bündnisse überwinden und mehr Ressourcen erlangen, um auf lokaler Ebene zu Wegbereitern des Wandels zu werden

 Laura García, Direktorin, Fondo Semillas.

Das Projekt, das Fondo Semillas durchführen wird, kann in drei Hauptziele zusammengefasst werden:

  • Stärkung der institutionellen Kapazität und des Einflusses von Frauenorganisationen an der Basis zur Verteidigung von Menschenrechten am Arbeitsplatz in der Bekleidungsindustrie.
  • Förderung der Entwicklung neuer Partnerschaften für die Verteidigung und Förderung der Menschenrechte am Arbeitsplatz in Mexiko.
  • Schärfung des Bewusstseins für die Bedingungen der Arbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie und Stärkung der Rolle der Basisgruppen als Wegbereiter des Wandels.

 

Zur Erreichung dieser Ziele wird Fondo Semillas Initiativen Mittel zur Verfügung stellen, die von Februar 2019 bis Juli 2020 innerhalb von 18 Monaten umgesetzt werden. Es werden sechs bis acht über das Staatsgebiet verteilte Basisorganisationen ausgewählt, die sich auf den Schutz der Menschenrechte von Arbeiterinnen am Arbeitsplatz konzentrieren, indem ihnen geholfen wird, diese durchzusetzen und bei der Beschlussfassung an ihren Arbeitsplätzen wirksam präsent zu sein. Vorbedingung für die ausgewählten Gemeinschaftsorganisationen wird sein, dass sie von Personen geleitet werden und aus solchen bestehen, die Teil der begünstigten Gemeinde sind, dass es Frauengruppen oder gemischte Gruppen unter der Leitung von Frauen sind und dass sie mit keiner politischen Partei oder religiösen Institution in Verbindung stehen.

Hervorzuheben ist die Stärkungsarbeit, die das Projekt auch mit dem Netzwerk Defensoras Laborales Unidas en la Maquila DLUM (In der Maquila vereinte arbeitsrechtliche Verteidigerinnen) durchführen wird, dessen Mitglieder das Colectivo Raíz de Aguascalientes (Kollektiv Wurzel von Aguascaliente), das Comité Fronterizo de Obreras (Grenzarbeiterinnenkomitee), das Centro de Apoyo al Trabajador (Zentrum zur Unterstützung der Arbeiter) und Obreras Insumisas (Ungehorsame Arbeiterinnen) sind. Diese Finanzierung wird regelmäßige Treffen erleichtern und externe Berater beauftragen, gemeinsame Planungs- und Durchführungsmaßnahmen im Netzwerk bereitzustellen, die eine Wirkung außerhalb der Städte fördern, in denen jede einzelne Organisation tätig ist.

Durch diese Partnerschaft wollen Fondo Semillas und C&A Foundation die Politiken und Praktiken der Menschenrechte am Arbeitsplatz in den Fabriken verbessern, eine stärkere Beteiligung von Frauen an der Förderung besserer Arbeitsbedingungen schaffen sowie die Sichtbarkeit und Kapazitäten der Basisorganisationen unter der Leitung von Frauen verbessern. All das wird zur Entwicklung der Gemeinden beitragen und dazu, aus der Modeindustrie einen Ort zu machen, an dem alle Beteiligten profitieren können, so Jill Tucker, Direktorin für Arbeitsrechte in der C&A Foundation.