Bekämpfung der Zwangs- & Kinderarbeit

Wir verändern das Leben von Opfern der Zwangsarbeit.

Der Mangel an Transparenz und fehlende Rückverfolgbarkeit in komplexen Lieferketten bedeutet, dass Zwangsarbeit im Verborgenen stattfinden und ungestraft bleiben kann.

Das muss sich ändern. Und das kann es auch. Wir arbeiten mit Partnern aus der gesamten Branche zusammen, um die Zwangsarbeit direkt an ihren Wurzeln zu bekämpfen.

Gleichzeitig unterstützen wir die Opfer und geben ihnen die Hilfe, die sie benötigen, um wieder auf die Beine zu kommen und ein glückliches Leben führen zu können.

Siehe dazu unsere Theorie des Wandels zu Zwangs- und Kinderarbeit.

Das Problem aufzuzeigen, schafft mehr Verantwortung, besonders bei denjenigen, die die Macht haben, Veränderungen herbeizuführen.

Brandee Butler, Head of Gender Justice & Human Rights

Das Problem

Verborgen und häufig unerreichbar, sind nach Schätzungen des Global Slavery Index 45,8 Millionen Menschen Opfer moderner Sklaverei. In der Bekleidungsindustrie und in vielen anderen Branchen werden Kinder und Erwachsene auf allen Ebenen der Lieferkette zur Arbeit gezwungen, von Baumwollfeldern und Spinnereien bis hin zu Werkstätten und Fabriken.

Zwangsarbeit gedeiht in Bereichen mit ausgeprägter sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheit, undurchsichtigen Geschäftspraktiken, schwacher Rechtsstaatlichkeit und hoher Nachfrage nach preisgünstigen Arbeitskräften. Wir alle möchten, dass dies ein Ende findet, doch hierzu müssen wir tief verwurzelte kulturelle und soziale Normen aufbrechen und die Transparenz innerhalb der Lieferkette der Bekleidungsindustrie verbessern. Um Zwangsarbeit zu bekämpfen, müssen wir sie aufdecken.

 

Zwangsarbeit aufdecken

Zwangsarbeit ist ein stilles und verborgenes Verbrechen. Wir müssen allen an ihrer Bekämpfung Beteiligten die Probleme sowie die Lösungen aufzeigen, von politischen Entscheidungsträgern und Unternehmen bis hin zu Verbrauchern und Gemeinden.

In besonders von Zwangsarbeit betroffenen Gemeinden unterstützen wir lokale Bemühungen zur Stärkung des Rechtsbewusstseins und zur Prävention. Mit Freedom Fund bieten wir beispielsweise Schulungen für Mädchen und Frauen in gefährdeten Gemeinden an und arbeiten mit Partnern zusammen, um das Wohlergehen und die Rechte von Arbeitern in Textilspinnereien zu stärken.

Darüber hinaus decken wir Zwangsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene auf. In manchen Regionen haben die Medien Zwangsarbeit und Menschenhandel in das Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. In Indien und Südasien, wo mehr als zwei Drittel der weltweiten versklavten Menschen leben, hoffen wir, dies ebenfalls zu erreichen, indem wir Schulungsmaßnahmen für lokale Journalisten und investigative Berichterstattung unterstützen, um die Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken.

Hotspot-Ansatz

Unterstützung der Schutzbedürftigsten

Die Bekämpfung der Zwangsarbeit erfordert vielschichtige Lösungen. Wir arbeiten mit einem "Hotspot-Ansatz", durch den unsere Bemühungen auf einzelne Regionen konzentriert sind. Dort arbeiten wir mit Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Regierungen zusammen, um Wissenstransfer und Kooperationen zu fördern.

Gegenwärtig arbeiten wir mit Terre des Hommes und dem Freedom Fund im südindischen Tamil Nadu zusammen. Mit eingeschränktem Zugang zu Bildung und geringen Beschäftigungsmöglichkeiten werden junge Mädchen und Frauen aus dieser Region durch ein Sumangali genanntes System Opfer von Zwangsarbeit in Baumwollspinnereien.

Darüber hinaus richten wir in Sao Paulo, Brasilien, unseren zweiten Hotspot ein, wo tausende bolivianischer Immigranten in kleinen Nähereien unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne arbeiten.

Die Bekämpfung von Zwangsarbeit ist ein langer und mühsamer Kampf. Trotz der Fortschritte, die wir in der Modeindustrie erreicht haben, ist noch Vieles mehr zu bewältigen. Migranten, Frauen und Kinder aus benachteiligten Gemeinden sind besonders gefährdet und benötigen Hilfe, um der Zwangsarbeit zu entkommen und den Teufelskreis der Ausbeutung zu durchbrechen.

Wir arbeiten mit verschiedenen Organisationen zusammen, um Opfer von Zwangs- und Kinderarbeit zu identifizieren und zu rehabilitieren. Dank unserer Partnerschaften im indischen Tamil Nadu, können "Sumangali"-Opfer auf ein besseres Leben hoffen. Frauen und junge Mädchen erhalten Beratung sowie Zugang zu Bildung und Schulungen, so dass sie ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten und so mehr Freiheit genießen können.

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